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			<title><![CDATA[Gersdorff und die Spenden]]></title>
			<author><![CDATA[Karlheinz Heiss]]></author>
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			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000C"><div><span class="fs12lh1-5">"<span class="cf1">Höhere Erbschafts- und Vermögenssteuern würden die Vermögensverteilung nicht gleicher machen, denn das Geld geht ja nicht an die Bürger, sondern den Staat noch mehr aufblähen und die Privatwirtschaft noch mehr verkleinern.", schreibt Matthias von Gersdorff, der berüchtigte Youtuber, der in Bischof Bätzing des linksgrünen Genderbischof sieht, der dringend seines Amtes enthoben gehört. Überhaupt ist die Botschaft der Freiheit in seinen Ausführungen durch das Gebot des gläubigen Katholizismus ersetzt.</span></span></div><div><span class="fs12lh1-5 cf1">Weshalb der Blick auf Erbschafts- und Vermögenssteuer?</span></div><div><span class="fs12lh1-5 cf1">Gersdorff fordert in einem Youtube-Beitrag die Zuschauer:innen auf, Geld zu spenden. Da frag ich mich schon, warum ein Mann des deutschen "Ur-Adels", der Gersdorff ist, nicht einfach seine prächtig gefüllte Geldbörse öffnet und das, </span><span class="fs12lh1-5 cf1">was er unterstützen will,</span><span class="fs12lh1-5 cf1"> </span><span class="fs12lh1-5 cf1">einfach bezahlt. Tja: an den Taten soll man die Menschen messen. </span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 07:56:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Theologiestudium ohne Student:innen]]></title>
			<author><![CDATA[Karlheinz Heiss]]></author>
			<category domain="http://www.karlheinz-heiss@web.de/blog/index.php?category="><![CDATA[]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000B"><div><span class="fs12lh1-5 cf1">"Es gebe keine empirischen Studien darüber, warum junge Menschen nicht Theologie studieren, sagt Prof. Boschki. Anlässe dafür sieht der Theologe freilich auch, ganz vorne natürlich die „Missbrauchsverbrechen“ in der Kirche. &nbsp;Glaubensfragen hätten junge Menschen aber nach wie vor, dazu gebe es empirische Studien.</span><span class="cf1"><span class="fs12lh1-5">" so war Tagblatt am 25. September 2025 unter der Überschrift </span><span class="fs12lh1-5">"</span></span><span class="fs12lh1-5">Was haben Isomatten und ein Cello mit Theologie zu tun? </span><span class="fs12lh1-5 cf1">Drei Tübinger Studenten wollen mit der Kampagne „Theologie &amp; Du“ für ein Studium der Katholischen Theologie werben." zu lesen.</span></div><div><span class="fs12lh1-5 cf1">Es steht schlecht um das Studium der Theologie, den Priestermangel beklagen wir schon seit mindestens 50 Jahren, nun gibt es auch immer weniger Kräfte, die später in den Gemeindedienst wollen. </span></div><div><div><span class="fs12lh1-5 cf1">"Aktuell sind rund 200 Studierende an der Fakultät, die meisten angehende Lehrer mit einem weiteren Studienfach, so Boschki. Ein paar wenige Studenten wollen in die Seelsorge gehen, noch weniger studieren auf ein Priesteramt hin.", so weiter im Artikel.</span></div><div><span class="fs12lh1-5 cf1">Auch in Rottenburg hat man an der Fassade des Bischöflichen Ordinariats aufgerüstet und wirbt mit großen Transparenten an der Fassade. </span><span class="fs12lh1-5 cf1">Natürlich reißt der Rückgang dicke Löcher in die Seelsorge und das ist für alle Menschen vor Ort keine gute Nachricht. </span></div><div><span class="fs12lh1-5 cf1"><br></span></div><div><span class="fs12lh1-5 cf1">Wenn wir nochmal auf den Beginn schauen, dann wird deutlich: Das Problem Missbrauch und Umgang mit Missbrauch belastet die Diözese. Und ich frage mich, warum nicht endlich diejenigen Klartext reden, die sich bislang auch gegenüber der Aufarbeitungskommission bedeckt verhalten, was die Aufdeckung des Tuns der Bischöfe betrifft. Loyalität ist sicher eine wichtige Sache, aber mit der Verheimlichung der tatsächlichen Vorkommnisse schieben sich Personalverantwortliche, Weihbischöfe und Generalvikare hin zur Gruppe der "Mittäter". </span></div><div><span class="fs12lh1-5 cf1">Wer wie Kardinal Kasper bekennende Straftäter wieder in die Seelsorge zurücklässt und damit Kinder und Jugendliche gefährdet, macht sich mit schuldig an weiteren Straftaten. Und die Bystander könnten jetzt dazu beitragen, den Ballast des Missbrauchs von der Kirche zu nehmen. Das wäre eine tätige Form der Reue für Versäumtes und würde den Betroffenen ein Stück weit Gerechtigkeit bringen.</span></div><div><span class="fs12lh1-5 cf1">"Ganz vorne" blockiert der Missbrauch das vielleicht vorhandene Berufungserleben. Das muss weg! </span></div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 06:18:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Auch Schweigen ist Betrug]]></title>
			<author><![CDATA[Karlheinz Heiss]]></author>
			<category domain="http://www.karlheinz-heiss@web.de/blog/index.php?category="><![CDATA[]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000A"><div>Warum verschweigt die Lokalpresse die Anzeige gegen Kardinal Kasper?</div><div><br></div><div>Auch Schweigen ist Betrug, hat Konstantin Wecker in den 70er-Jahren
formuliert. Erfreulich: Einen sehr interessanten Artikel zur Aufarbeitung des Missbrauchs
in unserer Diözese hat Ropo-Redakteurin Bachmann geschrieben. Warum dann dieser
Einstieg? In der Schlusspassage wird das weitere Vorgehen der
Aufarbeitungskommission aufgezeigt: Erst im Abschlussbericht in 2 Jahren werden
Namen genannt. Dann werden einige Betroffene bereits verstorben sein. Dass die
Diözese den Fall des Pfarrers Rapp nun (wohl ohne Rücksprache mit der
Aufarbeitungskommission) aufarbeitet, ist wohl der Webseite www.netzwerk-betroffenenhilfe.de
zu verdanken. Rapp und andere Täter wie Pfarrer Kruschina, Wurmlingen bzw.
Beschuldigte finden sich dort samt deren Einsatzorte. Kein Hinweis der Ropo,
auch kein Hinweis zur Anzeige gegen Kardinal Kasper in Rom. Als Kasper Bischof
war, hatte er Rapp nach Oberndorf versetzt. Die Reaktion in einer Versammlung
in Oberndorf mit Domkapitular Winterholer zum Casus Rapp war dementsprechend
heftig: Kasper hatte einen geständigen Sexualstraftäter wieder als Seelsorger
eingesetzt und damit Jugendliche (Rapps bevorzugte Opfer) gefährdet. Auch
Schweigen ist Betrug. Über das Warum? des Handelns der Redaktion in der urbs
pia Rottenburg darf spekuliert werden.</div></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 23 Sep 2025 08:33:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Kardinal-Tugenden]]></title>
			<author><![CDATA[Karlheinz Heiss]]></author>
			<category domain="http://www.karlheinz-heiss@web.de/blog/index.php?category="><![CDATA[]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000009"><span class="fs12lh1-5">Lassen wir die Webseite des Bistums Essen zuerst definieren, was die Kardinaltugenden sind:</span><div><div><span class="fs12lh1-5">"Im christlichen Verständnis stehen die vier Kardinaltugenden für grundlegende ethische Haltungen, die für ein verantwortungsbewusstes Leben unerlässlich sind. Diese Tugenden lauten:</span></div><div><ol><li><span class="fs12lh1-5"><strong><b><span class="cf1">Iustitia (Gerechtigkeit)</span></b></strong><span class="cf1">: Gerechtigkeit bedeutet, jedem Menschen das ihm Zustehende zu gewähren. Sie ruft zur Fairness, zum Respekt gegenüber den Rechten und zur Verantwortung im Umgang mit anderen auf.</span></span></li><li><span class="fs12lh1-5"><strong><b><span class="cf1">Fortitudo (Tapferkeit)</span></b></strong><span class="cf1">: Tapferkeit ist die Fähigkeit, auch in schwierigen oder gefährlichen Situationen standhaft zu bleiben und sich für das Gute einzusetzen.</span></span></li><li><span class="fs12lh1-5"><strong><b><span class="cf1">Sapientia (Weisheit bzw. Klugheit)</span></b></strong><span class="cf1">: Weisheit gilt als die Tugend, die hilft, vernünftige Entscheidungen zu treffen. Klugheit verlangt, die richtigen Mittel für das Erreichen eines guten Ziels zu wählen.</span></span></li><li><span class="fs12lh1-5"><strong><b><span class="cf1">Temperantia (Mäßigung)</span></b></strong><span class="cf1">: Mäßigung bedeutet Selbstbeherrschung und die Fähigkeit, Maß zu halten. Sie hilft, übermäßige Leidenschaften und Wünsche zu zügeln</span></span></li></ol><div><div><span class="fs12lh1-5">Neben den Kardinaltugenden kennt das Christentum die drei „theologischen Tugenden“: <strong><b>Fides (Glaube)</b></strong>, <strong><b>Spes (Hoffnung)</b></strong> und <strong><b>Caritas (Liebe)</b></strong>. Zusammen mit den vier Kardinaltugenden bilden sie die sieben Tugenden, die als Idealbild eines christlichen Lebens gelten.</span></div><div><ul><li><span class="fs12lh1-5"><strong><b><span class="cf1">Glaube (Fides):</span></b></strong><span class="cf1"> Vertrauen auf Gott und Annahme seines Wortes.</span></span></li><li><span class="fs12lh1-5"><strong><b><span class="cf1">Hoffnung (Spes):</span></b></strong><span class="cf1"> Zuversicht auf das ewige Leben und Gottes Beistand in allen Lebenslagen.</span></span></li><li><span class="fs12lh1-5"><strong><b><span class="cf1">Liebe (Caritas):</span></b></strong><span class="cf1"> Nächstenliebe und die selbstlose Hinwendung zu den Mitmenschen."</span></span></li></ul><div><span class="cf1"><br></span></div><div><span class="cf1">Und jetzt gilt es, sich zu überlegen, mit welchen Tugenden ein Bischof in Konflikt kommt, wenn er Täter, die Kinder und Jugendliche missbraucht haben, nicht aus der Seelsorge nimmt, sondern sie einfach versetzt (ohne die Kirchengemeinde zu informieren).</span></div><div><span class="cf1"><br></span></div><div><span class="cf1">Die Antwort spürt man - danke fürs drüber Nachdenken!</span></div></div></div></div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 09:26:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Ohne Reue]]></title>
			<author><![CDATA[Karlheinz Heiss]]></author>
			<category domain="http://www.karlheinz-heiss@web.de/blog/index.php?category="><![CDATA[]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000008"><div><span class="fs15lh1-5 cf1 ff1">Kardinal Kasper über Papst Leo XIV., Franziskus, Benedikt, Frauen, Zölibat und die Zukunft der Kirche, so titelt die Schwäbische Zeitung aus Ravensburg über die Buchvorstellung des ehemaligen Bischofs von Rottenburg-Stuttgart, Walter Kasper. </span></div><div><span class="fs15lh1-5 cf1 ff1">Ein weitgereister, belesener Theologe - und ein Mann, der nichts dazu sagt, wie er als Bischof in Rottenburg-Stuttgart versagt hat im Umgang mit Missbrauchstätern.</span></div><div><span class="fs15lh1-5 cf1 ff1">Die Anzeige bei Papst Leo gegen ihn ist gestellt, passieren wird nichts. Auch wenn Franziskus keine Scheu hatte, das Tun von "prominenten" Würdenträger genau zu untersuchen - Lackschuh und Lackschuh beißen sich nicht. Das wird für Kasper gelten.</span></div><div><span class="fs15lh1-5 cf1 ff1">Betrüblich für alle, die durch die Untätigkeit von Kasper einer großen Gefahr ausgesetzt waren, o der sogar missbraucht wurden. "Die Familien wollten gar nicht, dass darüber gesprochen wurde" - glaub ich sofort, das Regiment der Kirchenfürsten war so omnipräsent, dass eher Spott als Hilfe am Ende für die Betroffenen gekommen wäre.</span></div><div><span class="fs15lh1-5 cf1 ff1">Schändlich. </span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 30 Aug 2025 11:48:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Die Veranstaltung, die ich nicht besuchte]]></title>
			<author><![CDATA[Karlheinz Heiss]]></author>
			<category domain="http://www.karlheinz-heiss@web.de/blog/index.php?category="><![CDATA[]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000007">Am Donnerstag Abend stellte der Kurienkardinal Walter Kasper sein neues Buch vor, eine Autobiographie über einen "erfolgreichen" Kirchenmann. Alle Verdienste und Orden, die so ein Kardinal erhalten kann, kommen drin vor, und die Liste ist sehr lang.<div>Was recht kurz kommt, ist sine Einschätzung zum Thema Missbrauch, und das hat seinen Grund. </div><div>Als Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart interessierte ihn dieses Thema herzlich wenig. Erst vor Kurzem war in Wangen im Allgäu eine Veranstaltung zum "Wirken" des Pfarrers Bernhard Rapp, dem einige Vergehen an Heranwachsenden zur Last gelegt werden und wurden. </div><div>Kasper wusste davon, das hat ihn aber nicht davon abgehalten, den Täter weiterhin als Seelsorger einzusetzen. Mit Aufsicht in seiner letzten Stelle in Oberndorf am Neckar - das stimmt - aber dennoch: wer kann einen Menschen wirklich rund um die Uhr beaufsichtigen. </div><div>Die Menschen, die in Wangen mit dabei waren, gaben sich deshalb auch sehr "verstört". Sie haben ihren Unmut auch über das Wirken des späteren Kardinals durchaus artikuliert.</div><div>Was mich dabei so immens stört, ist die Teflonhaltung Kaspers und auch seines Nachfolgers Bischof Gebhard Fürst. Leider sieht die Gesetzgebung keine Möglichkeit, ein solches bewusstes In-Kauf-Nehmens durch Kirchenhäupter zu ahnden.</div><div>Da gibt es noch einigen Nachholbedarf.</div><div>Karlheinz Heiss </div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 16:40:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Kardinal Kasper auf Werbetour]]></title>
			<author><![CDATA[Karlheinz Heiss]]></author>
			<category domain="http://www.karlheinz-heiss@web.de/blog/index.php?category="><![CDATA[]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000005"><div><span class="fs11lh1-5 ff1">Was im Buch von Kardinal Kasper zum Thema Missbrauch steht, kommentiert Domradio:</span></div><div><span class="fs11lh1-5 ff1"><br></span></div><div class="imHeading6"><span class="cf1">Missbrauch kaum ein Thema</span></div><div><span class="fs11lh1-5 ff1">So unterhaltsam im besten Sinne und – für einen solchen Kirchenmann von Rang kaum verwunderlich – theologisch fundiert das knapp 180 Seiten starke Buch zu ganz unterschiedlichen Themen wie Ekklesiologie, Ökumene oder Synodalität daherkommt, so rätselhaft randständig bleibt doch das Thema sexualisierte Gewalt und geistlicher Missbrauch. </span></div><div><span class="fs11lh1-5 ff1">Schaut man, wie groß die Verletzungen bei Missbrauchsbetroffenen waren und sind, wie viel Schuld Bischöfe, Priester und Personalverantwortliche in deutschen Bistümern auf sich geladen haben, so ist der knappe Raum, den das Thema einnimmt, doch ärgerlich. Gerade von einem so erfahrenen und weit gereisten Kurienkardinal wäre es doch wichtig gewesen, seine vielleicht auch selbstkritischen Gedanken (immerhin war Kasper zehn Jahre Diözesanbischof) ausführlicher als geschehen zu formulieren.</span></div><div><span class="fs11lh1-5 ff1"> </span></div><div class="imHeading6"><span class="cf1">dazu Stellungnahme zur Anzeige gegen Kardinal Kasper: </span></div><div><span class="fs11lh1-5 ff1"> </span></div><div><span class="fs11lh1-5 ff1">Das Datum war mit Bedacht gewählt: am Hochfest Peter und Paul am 29. Juni 2025 reichte der Journalist und Autor Karlheinz Heiss (Missbrauch: …wie war das bei Bischof Sproll) eine Anzeige gegen den ehemaligen Bischof von Rottenburg-Stuttgart und späteren Kurienkardinal Walter Kasper ein. Adressat war Papst Leo XIV., der Brief ging an Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterović mit der Bitte um Weiterleitung. Begründung: </span><strong><span class="fs11lh1-5 ff1">Vertuschung</span></strong><span class="fs11lh1-5 ff1"> </span><strong><span class="fs11lh1-5 ff1">durch Versetzen von Priestern</span></strong><span class="fs11lh1-5 ff1"> während Kaspers Amtszeit als Bischof von Rottenburg-Stuttgart (17. Juni 1989 - 31. Mai 1999). „Die Priester waren des sexuellen Missbrauchs beschuldigt bzw. haben denselben eingeräumt. Durch die Versetzung in eine andere Gemeinde wurden Kinder und Jugendliche in ernste Gefahr gebracht, ebenfalls Opfer dieser Priester zu werden.“, schreibt Heiss in seiner Begründung. Namentlich benannt hatte er Pfarrer Bernhard Rapp, geboren 1948, gestorben 2012, während der Amtszeit Kaspers Pfarrer in Wangen im Allgäu. Nach öffentlich gemachten Vorwürfen gegen Pfarrer Rapp (</span><span class="fs11lh1-5 ff1">www.netzwerk-betroffenenhilfe.de</span><span class="fs11lh1-5 ff1">) hat die Diözese Veranstaltungen an den Wirkungsorten des Pfarrers in Oberndorf am Neckar und</span><span class="fs11lh1-5 ff1"> </span><strong><span class="fs11lh1-5 ff1">Wangen im Allgäu</span></strong><span class="fs11lh1-5 ff1"> </span><span class="fs11lh1-5 ff1">durchgeführt; Schwäbisch Gmünd und Ulm sollen folgen. &nbsp;</span></div><div><span class="fs11lh1-5 ff1">Auf die Frage nach den Gründen für die Anzeige erklärt Heiss, dass dieser Schritt für ihn inhaltlich notwendig und aus Sicht seiner Arbeit folgerichtig sei. „Wenn Betroffenen ein Stück Gerechtigkeit widerfahren soll, dann müssen die Verantwortlichen für die Vertuschung des sexuellen Missbrauchs auch einem kirchenrechtlichen Verfahren zugeführt werden.“ &nbsp;&nbsp;</span></div><div><span class="fs11lh1-5 ff1"> </span></div><div><span class="fs11lh1-5 ff1">und schließlich (ebenfalls domradio):</span></div><div><span class="fs11lh1-5 ff1"> </span></div><div class="imHeading6"><span class="cf1">Missbrauch als "bekanntes Phänomen"</span></div><div><span class="fs11lh1-5 ff1">Sexueller Missbrauch in der Diözese sei "innerhalb der Kirchenstruktur kein Geheimnis, sondern grundsätzlich ein bekanntes Phänomen" gewesen. Präzise definierte Begriffe wie "sexueller Missbrauch" oder "sexualisierte Gewalt" seien damals aber in der katholischen Kirche und ihrer Verwaltung nicht gebräuchlich gewesen.</span></div><div><span class="fs11lh1-5 ff1">In dieser Sprachkultur sei auf verharmlosende Formulierungen zurückgegriffen worden. Fälle seien nicht ernst genommen oder schöngeredet worden.</span></div><div><span class="fs11lh1-5 ff1">"Verstecken" sei offenbar ein gängiger Begriff für den Umgang mit kirchlichen Sexualstraftätern gewesen. So heiße es in einem Fall aus der Bischofs-Amtszeit von Walter Kasper in einer Aktennotiz des damaligen Personalreferenten: "Er müsste dann halt noch einen Monat im (Kloster) verlängern. Ich weiß kein anderes 'Versteck'".</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 27 Aug 2025 08:42:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Frau Madaus irrt]]></title>
			<author><![CDATA[Karlheinz Heiss]]></author>
			<category domain="http://www.karlheinz-heiss@web.de/blog/index.php?category="><![CDATA[]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000004"><div><span class="fs11lh1-5 ff1">Frau Madaus irrt: Weder wird der Rückzug auf die Tradition noch der Blick auf die Kirchen in anderen Ländern etwas an der Situation in Deutschland ändern. Solange das brennendste Problem, die Aufarbeitung des Skandals um Machtmissbrauch, immer noch mehr zaghaft als schonungslos angegangen wird, ändert sich an der Vertrauenskrise nichts. Es sind mehrere Institutionen, die die Aufarbeitung am liebsten wegdrücken möchten. Die Kirche bleibt intransparent und verweigert nach wie vor Betroffenen die Akteneinsicht in Unterlagen zu ihrem Fall, die Politik überlässt der Täterorganisation das Feld, und die vierte Gewalt, die (Lokal-)Presse zeigt kein Interesse. Seit Ende Juni liegt bei Leo XIV. eine Anzeige gegen Kardinal Kasper wegen Vertuschung durch Versetzen von Täterpriestern vor – „für uns kein Thema“, so die zuständige Redakteurin. Die Anzeige gegen Kardinal Woelki in Köln schaffte es bis in die Tagesschau, die Anzeige gegen Kasper nicht mal in die Rottenburger Post. Namen von Tätern, Beschuldigten und Verantwortlichen samt Einsatzstellen sind seit Februar 25 unter netzwerk-betroffenenhilfe.de veröffentlicht. Ein Bericht hierüber? Fehlanzeige. Ich kann mir vorstellen, warum!</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 15:06:00 GMT</pubDate>
			<link>http://www.karlheinz-heiss@web.de/blog/?frau-madaus-irrt</link>
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